Zu den Inhalten springen
Marien Hospital Herne
St. Elisabeth Gruppe
HomeHome

Ueberschrift:

Kompetenzzentrum Bauchfellkrebs

 

Peritonealkarzinose / Bauchfellkrebs

Die Chirurgische Klinik des Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum hat als eines von wenigen bundesweiten Zentren die seltene Zertifizierung als Kompetenzzentrum für Bauchfellkrebs durch die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) erhalten. Patientinnen, bei denen Peritonealkarzinose durch Eileiter-, Eierstock- oder Gebärmutterhalskrebs verursacht wurde, werden in Kooperation mit der Klinik für Frauenheilkunde behandelt. Eine Zertifizierung der DGAV spricht für Transparenz und eine Umsetzung hoher wissenschaftlicher Vorgaben und klinischer Erfahrung.

Am Marien Hospital Herne werden jährlich über 500 Patienten mit Bauchfellkrebs interdisziplinär abgeklärt und behandelt. Diese hohe Anzahl an Patienten führt dazu, dass sich aufgrund unserer Expertise Patienten aus ganz Deutschland, Europa und den USA an unser Bauchfellzentrum in Herne wenden. Wir bieten das gesamte Spektrum an modernster Diagnostik und Therapie. Die ganzheitliche Betreuung der Patienten steht dabei im Vordergrund mit dem Ziel, für jeden Patienten ein individuelles Therapiekonzept zu erarbeiten, welches fundiert auf neuesten medizinischen Erkenntnissen und Wissen, aber auch auf persönlichen Bedürfnissen und Werten des Patienten beruht.

Zusammenarbeit schafft Spitzenmedizin

Das Marien Hospital Herne bietet als Universitätsklinikum mit seinen zahlreichen im Krebszentrum gebündelten Kompetenzen und Kliniken sowie den Forschungslaboren die idealen Voraussetzungen zur Weiterentwicklung von Spitzenmedizin im Bereich der Krebsbehandlung. Die enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit aller Fachabteilungen gewährleistet eine optimale Behandlung. Nebst den gängigen Behandlungsverfahren bieten wir das gesamte Spektrum der unterstützenden Maßnahmen an. Patienten mit Bauchfellkrebs leiden häufig an Problemen mit der Ernährung und an chronischen Schmerzen sowie an Bauch- und Brustfellwasser. Ein Team aus Experten für Ernährung, Schmerz- und Palliativmedizinern unterstützt Betroffene professionell und unkompliziert.

Verbesserung der Therapie durch konsequente Forschung

Der Schwerpunkt unsere Klinik liegt in der Erforschung und Verbesserung der direkten Chemotherapie in die Bauchhöhle. In Zusammenarbeit mit Einrichtungen der Ruhr-Universität Bochum, aber auch mit international renommierten Universitäten und Industriepartnern betreiben wir Forschung. Basierend darauf erfolgte erst kürzlich die Patentierung eines neuen Therapieverfahrens. Die Chemotherapie kann dabei über eine 2 mm große Nadel in höchst konzentrierter Form während einer Bauchspiegelung als erhitzte Aerosol-Mikropartikel in die Bauchhöhle verabreicht werden (Hypertherme Intraperitoneale Mikro-Aerosol-Chemotherapie (HIMAT)). Dadurch wird die lokale Chemotherapie-Behandlung noch schonender (kleinste Narben), noch wirksamer (höhere Eindringtiefe in Tumorknoten) und es wird eine optimalere Verteilung der Chemotherapie in der Bauchhöhle erzielt – dies konnte bereits an mehreren Versuchen bestätigt werden. Das neue Verfahren steht nun bald vor der klinischen Erprobung.

Leitung

Kommissarischer Chefarzt
Dr. med. Jens Peter Hölzen
Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie der Chirurgischen Klinik

Kontakt

Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
Marien Hospital Herne - Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum
Hölkeskampring 40
44625 Herne
Fon: 02323 499-1478
Fax: 02323 499-3392
E-Mail: chirurgie@
marienhospital-herne.de

Prof. Dr. med. Clemens Tempfer

Klinikdirektor
Prof. Dr. med. Clemens Tempfer
Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Kontakt

Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Marien Hospital Herne - Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum
Hölkeskampring 40
44625 Herne
Fon: 02323 499-1801
Fax: 02323 499-3393
E-Mail: frauenheilkunde@
marienhospital-herne.de

 

Zertifiziert als

Peritonealkarzinosezentrum

© Marien Hospital Herne | Impressum | . Datenschutz.