Bei der Fachveranstaltung „Immundefekte kompakt: ein praxisorientiertes Update“ informierten Experten am gestrigen Mittwoch, dem 09.07.2025, über aktuelle Entwicklungen in Diagnostik, Therapie und Prävention immunologischer Krankheitsbilder.
Anhaltende Muskelschwäche, Konzentrationsstörungen und Kopfschmerzen – mit diesen und vielen weiteren Symptomen haben Millionen von Menschen weltweit infolge von Corona-Infektionen zu kämpfen. Die Rede ist von Long-Covid, einem Syndrom, das ebenso wie Covid-19 relativ neu und deshalb bisher nur wenig untersucht worden ist. Ärzte der Medizinischen Klinik I des Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum haben nun erforscht, welche Rolle Autoantikörper gegen Rezeptoren der Blutgefäße bei Long-Covid spielen. Sie fanden heraus, dass Patienten mit Long-Covid, die unter schwereren kognitiven Einschränkungen leiden, wahrscheinlich höhere Autoantikörperwerte in ihrem Blut haben. Diese Erkenntnis könnte eine Grundlage für eine Behandlung bilden. Die Ergebnisse wurden in der renommierten Fachzeitschrift „Autoimmunity Reviews“ veröffentlicht.
Am Dienstag, dem 02. Mai 2023, warfen die Experten in den Hörsälen des Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum beim 10. Nephrologie Update einen Blick auf die vergangenen 12 Monate in den Bereichen der Nieren-, Bluthochdruck- und Transplantationsmedizin.
Welche Immunsuppressiva können bei Transplantationspatienten das Risiko für die Entstehung von Lymphdrüsenkrebs verringern? Dieser Frage ging das Team um Prof. Dr. Nina Babel, Leiterin des des Centrum für Translationale Medizin der Medizinischen Klinik I des Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum, in Kooperation mit der Charité in Berlin in einer neuen Studie nach. Dabei stellte sich vor allem ein Medikament als vielversprechend heraus. Das Ergebnis der Studie wurde auf der Jahrestagung 2022 der Deutschen Transplantationsgesellschaft ausgezeichnet.