Zentrum für kardiovaskuläre Prävention | Marien Hospital Herne
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Medizinische Klinik I - Allgemeine Innere, Nephrologie, Gastroenterologie, Pneumologie

Zentrum für kardiovaskuläre Prävention

Im Zentrum für kardiovaskuläre Prävention der Medizinischen Klinik I des Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum sollen Risikofaktoren von Herz-Kreislauf-Erkrankungen rechtzeitig erkannt und vorbeugende Maßnahmen eingeleitet werden. So kann eine schwere Erkrankung im Idealfall vermieden werden.

Das Ziel des Zentrums ist einerseits die spezialisierte und ganzheitliche Betreuung von Menschen, die ein hohes Risiko haben, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu bekommen. Andererseits finden auch Patienten mit bestehenden kardiovaskulären Erkrankungen, z. B. einer koronaren Herzkrankheit, einer Durchblutungsstörung der Beine (periphere arterielle Verschlusskrankheit, paVK) oder einem Schlaganfall eine Anlaufstelle. Der Fokus liegt dabei auf den individuellen Bedürfnissen der Patienten. So können die vielfältigen Risikofaktoren von Herz-Kreislauf-Erkrankungen unter einem Dach frühzeitig und bestmöglich behandelt werden.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen schreiten meist schleichend voran

Herz-Kreislauf-Erkrankungen – wie Herzinfarkte oder Schlaganfälle– stellen die häufigste Todesursache in Deutschland dar und können schwerwiegende gesundheitliche Komplikationen verursachen. Die Erkrankungen betreffen das Herz und die Blutgefäße und werden durch jahrzehntelang vorbestehende Risikoerkrankungen ausgelöst, die zunächst keine Beschwerden verursachen. Dazu zählen Fettstoffwechselerkrankungen, Bluthochdruck, Diabetes mellitus sowie Niereninsuffizienz. Weitere Ursachen für Herz-Kreislauf-Erkrankungen stellen genetische Faktoren sowie ein ungesunder Lebensstil dar.

Prävention im Fokus

Durch präventive – also vorbeugende – Maßnahmen kann das Auftreten dieser Erkrankungen minimiert werden. Das Zentrum für kardiovaskuläre Prävention der Medizinischen Klinik I des Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum setzt sich dieses zum Ziel und bietet ein präventives Komplexangebot an.

Das Zentrum vereint die Kompetenzen des Lipidologischen Kompetenzzentrums (DGFF), des European Hypertension Excellence Centre und des Raucherentwöhnungsprogramms an einem Ort und hat damit die unterschiedlichen Fassetten und Risikofaktoren von Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Blick.

Individuelle Bedürfnisse der Patienten im Fokus

Im Zentrum für kardiovaskuläre Prävention findet zunächst ein ausführliches Gespräch zwischen Arzt und Patient statt, in welchem der Lebensstil auf mögliche Risikofaktoren geprüft wird. Dazu zählen Rauchen, ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel, Übergewicht, Diabetes, ein hoher Cholesterinspiegel und chronischer Stress. Aber auch genetische Faktoren oder Vorerkrankungen werden mit einbezogen. Daraufhin wird der Patient ärztlich untersucht und es folgen Ultraschall- sowie Blutuntersuchungen. Anschließend erhält der Patient eine individuelle Beratung, bei der die Untersuchungsergebnisse besprochen werden. Dabei werden Empfehlungen gegeben, wie der Lebensstil optimiert werden kann. Beispielsweise können durch eine angepasste Ernährung die Blutfettwerte oder der Bluthochdruck verringert werden. Sollte eine ärztliche Behandlung notwendig sein, wird der Patient an die jeweiligen Fachkollegen im Marien Hospital Herne verwiesen.

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