Am Mittwoch, dem 02. Februar 2022, fand die Fortbildungsveranstaltung „Der Anzug muss sitzen“ – Individualisierte Therapie des kolorektalen Karzinoms digital über die Plattform Zoom statt. Zusammen mit Prof. Dr. Dirk Strumberg, Direktor der Medizinischen Klinik III – Hämatologie / Onkologie, Dr. Johannes Schweinfurth, Leitender Arzt der Medizinischen Klinik I Abteilung für Gastroenterologie und Priv.-Doz. Dr. Torben Glatz, Leitender Oberarzt der Klinik für Allgemein- und Viszerialchirurgie, berichtete Prof. Dr. Dirk Bausch, Direktor der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie über die neuesten Erkenntnisse aus der Tumorbiologie sowie der individualisierten Behandlung des kolorektalen Karzioms.
Auch bei kleinen Beschwerden zum Arzt gehen kann Leben retten – das hat kürzlich wieder ein Fall im Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum gezeigt. Denn nur so wurden Ärzte der Chirurgischen Klinik auf den Speiseröhrentumor des 64-jährigen Norbert Warzecha aufmerksam. Erstmalig in Herne und in der St. Elisabeth Gruppe konnten Prof. Dr. Dirk Bausch, Klinikdirektor, und Dr. Sebastian Brinkmann, Oberarzt, die Speiseröhre in einem mehrstündigen Eingriff durchgehend roboterassistiert entfernen und durch einen Teil des Magens ersetzen. Heute, etwa zehn Tage nach der OP, kann der Patient wieder einwandfrei in kleinen Portionen essen und trinken.
Dr. Sebastian Brinkmann, Oberarzt der Chirurgischen Klinik des Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum, informierte am Dienstag, dem 05. Oktober 2021, live bei Instagram über Sodbrennen und beantwortete die Fragen des Publikums. Thema des Livestreams waren neben allgemeinen Informationen auch die Diagnose und Behandlung der Refluxkrankheit.
Am Dienstag, dem 21. September 2021, lud die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe zusammen mit der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie des Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum medizinisches Fachpersonal zu einer Online-Fortbildungsveranstaltung ein. Die Referenten informierten über verschiedene Behandlungsmöglichkeiten bei weiblicher Inkontinenz.
Liveübertragungen aus dem OP verfolgen und die Reaktionsfähigkeit in Notfallsituationen in einer App trainieren – das alles soll für Medizinstudenten der Ruhr-Universität Bochum schon bald möglich sein. Im Rahmen des Projekts „Digital-Modular-Learning-In-Surgery“ (DMLIS) werden in der Chirurgischen Klinik des Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum neue Möglichkeiten der Digitalisierung in der medizinischen Lehre erprobt. Die Umsetzung der Maßnahmen ist für das Wintersemester 2021 geplant und wird im Rahmen des Universitätsprogramms „Digitalisierung der Lehre“ der Ruhr-Universität Bochum mit 50.000 Euro gefördert.