Mehr Lebenszeit und mehr Lebensqualität gewinnen – das ist möglich mit dem neuen Verfahren gegen Bauchfellkrebs (Peritonealkarzinose). Wie das sogenannte PIPAC-Verfahren funktioniert und welche Vorteile es den Betroffenen verschaffen kann, stellten am vergangenen Samstag Prof. Dr. Jürgen Zieren, Direktor der Chirurgischen Klinik und Prof. Dr. Clemens Tempfer, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum, vor.
Die Chirurgische Klinik des Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum hat als eines von wenigen bundesweiten Zentren die seltene Zertifizierung als Kompetenzzentrum für Bauchfellkrebs (Peritonialkarzinose) durch die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) erhalten. Eine Zertifizierung der DGAV spricht für Transparenz und eine Umsetzung hoher wissenschaftlicher Vorgaben und klinischer Erfahrung.
Am vergangenen Mittwoch fand im Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum der erste Screening-Tag rund um das Thema Bauchaortenaneurysma statt. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, sich kostenlos auf die gefährliche Erkrankung untersuchen zu lassen, machten einen Risiko-Check und informierten sich in Vorträgen.
Am vergangenen Mittwoch hatte die Chirurgische Klinik des Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum zur Patientenveranstaltung rund um das Thema Proktologie – Enddarmerkrankungen und Stuhlinkontinenz in den neuen Hörsaal der Klinik eingeladen.
Am vergangenen Mittwoch hatte das Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum zum 2. Internationalen PIPAC Symposium in die neuen Hörsäle eingeladen. Über 100 Teilnehmer aus 15 Ländern weltweit kamen nach Herne, um sich über die neuesten wissenschaftlichen und klinischen Ergebnisse in der Anwendung der Druck-Aerosolchemotherapie (PIPAC) bei Bauchfellkrebs zu informieren.