Ein Unfall mit 23 Verletzten war das Szenario einer gemeinsamen MANV-Übung (Massenanfall von Verletzten oder Erkrankten) auf dem Gelände des Chemiewerks der INEOS-Gruppe in Herne. Feuerwehr, Rettungsdienst und Medizinstudierende der Ruhr-Universität Bochum trainierten dabei die Abläufe bei einer komplexen Einsatzlage – von der ersten Versorgung bis zur Koordination der Rettungsmaßnahmen.
Nach dem Einsatz eines künstlichen Hüftgelenks sind eine wirksame Schmerztherapie und eine frühzeitige Mobilisation besonders wichtig. Genau hier setzt das Forschungsprojekt von Dr. Thomas Komanek, Leitender Arzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin des St. Anna Hospital Herne, an: Untersucht werden soll die sogenannte PENG-Blockade, ein noch relativ neues Verfahren der Regionalanästhesie. Dabei werden unter Ultraschallkontrolle gezielt kleine Nervenäste im Bereich des Hüftgelenks betäubt, wodurch die Schmerzweiterleitung vorübergehend unterbrochen wird. So sollen Schmerzen nach der Operation wirksam gelindert werden, ohne die Muskelkraft im Bein wesentlich zu beeinträchtigen. Dr. Komanek wurde nun dafür mit einem Forschungsstipendium für Regionalanästhesie 2026 der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) ausgezeichnet.
Die fokussierte Notfallsonographie ist heute ein fester Bestandteil der Akut- und Intensivmedizin. Wie sich Ultraschallbefunde bei zeitkritischen Situationen schnell erheben und gezielt für die weitere Diagnostik und Behandlung nutzen lassen, stand am 25. und 26. September 2026 beim 17. Herner Ultraschallsymposium der St. Elisabeth Gruppe im Mittelpunkt.
Der Ultraschall ist aus der modernen Anästhesie-, Intensiv- und Notfallmedizin nicht mehr wegzudenken. Im St. Anna Hospital Herne stand Ende Januar die praxisnahe Anwendung sonographischer Verfahren im Mittelpunkt eines zweitägigen Fortbildungsworkshops der St. Elisabeth Gruppe.
Im Kongresszentrum der St. Elisabeth Gruppe im St. Anna Hospital Herne stand zwei Tage lang alles im Zeichen modernster Ultraschalltechniken für die Akut- und Intensivmedizin. Ärzte aus der Region nutzten die Gelegenheit, ihre Kenntnisse in der Notfallsonographie und Echokardiographie praxisnah zu erweitern – und profitierten dabei von moderner Technik und intensiver Betreuung.