Sie filtert schädliche Substanzen aus dem Blut und wird bei Nieren- und Autoimmunerkrankungen sowie in der Transplantationsmedizin eingesetzt: Die sogenannte Immunadsorption ist eine spezielle Blutwäsche, die die Konzentration von schädlichen Antikörpern im Blut deutlich reduziert. Mit dieser Behandlungsmethode bieten die Experten der Medizinischen Klinik I des Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum eine besondere Therapieperspektive für Patienten wie René Krause an. Er leidet an einer seltenen chronischen Nierenschädigung, die mit der Zeit zum Nierenversagen führt.
Am Dienstag, dem 18. Juni 2019, präsentierten Experten rund um Prof. Dr. Timm Westhoff, Direktor der Medizinischen Klinik I des Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum, aktuelle Erkenntnisse aus dem Bereich der Lipidologie. Thematisiert wurden verschiedene Fettstoffwechselstörungen und ihre Folgeerkrankungen sowie neueste Diagnose- und Behandlungsverfahren.
Am Donnerstag, den 11. April 2019, drehte sich im Hörsaal des Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum erneut alles um die Niere. Prof. Dr. Timm Westhoff, Direktor der Medizinischen Klinik I, hat im Rahmen des 6. Nephro Update Ruhr-Universität zusammen mit weiteren Fachexperten über aktuelle Erkenntnisse in der Nephrologie, Hypertensiologie und Transplantationsmedizin informiert.
Um den medizinischen Fortschritt voranzutreiben und wissenschaftliche Erkenntnisse auch für Patienten nutzbar zu machen, bedarf es klinischer Forschung. Hierzu sollten forschende Ärztinnen und Ärzte aber promoviert sein und ausreichend Zeit haben, um sich neben ihrem Einsatz für die Patienten der Wissenschaft zu widmen. Statistiken belegen leider, dass immer weniger Assistenzärzte an deutschen Universitätskliniken promoviert sind. Darum haben die Medizinischen Fakultäten der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und der Universität Duisburg-Essen (UDE) unter dem Dach der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) ein innovatives Programm ins Leben gerufen. Das Mercur Research Center Ruhr fördert das Programm über drei Jahre mit rund einer halben Millionen Euro. Die Projektbeteiligten haben sich nun zu einem Kick-off-Meeting im Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum getroffen.
Herzinfarkte und Schlaganfälle zählen deutschlandweit zu den häufigsten Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dabei hängt das Risiko einen Schlaganfall zu erleiden maßgeblich von der Höhe des zentralen Blutdrucks, also des Blutdrucks in der Hauptschlagader, ab. Dr. Felix Seibert, Oberarzt der Medizinischen Klinik I des Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum, untersuchte die Bedeutung des zentralen Blutdrucks unter besonderen Bedingungen – in der Schwerelosigkeit. Für seine Forschungen erhielt der Herner Mediziner nun den „Dieter-Klaus-Förderpreis“ der Deutschen Hypertonie Stiftung.