Wenn Patienten mit Brustschmerzen in die Klinik kommen oder sich eine Herzschwäche zunehmend verschlechtert, sind schnelle Entscheidungen und aktuelles Wissen gefragt. Genau hier setzte das „Herner Update Kardiologie 2026“ an: Am gestrigen Mittwoch informierten Experten der Medizinischen Klinik II – Kardiologie / Angiologie des Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum ein medizinisches Fachpublikum über aktuelle Entwicklungen in der Herzmedizin.
Zum Auftakt gab Prof. Dr. Christian Ukena, Direktor der Medizinischen Klinik II – Kardiologie / Angiologie, einen Überblick über die wichtigsten Studien der vergangenen Monate und ordnete deren Relevanz für die klinische Praxis ein. Im weiteren Verlauf wurden aktuelle Behandlungsstrategien beim chronischen Koronarsyndrom vorgestellt und diskutiert.
Ein besonderer Fokus lag auf realen Fallbeispielen aus dem klinischen Alltag: Anhand von Patientensituationen zum Thema Brustschmerz wurden diagnostische Herausforderungen und therapeutische Entscheidungen anschaulich dargestellt. Ergänzt wurde das Programm durch ein Update zur Behandlung der Herzinsuffizienz, bei dem moderne Therapieansätze im Mittelpunkt standen.
Abschließend widmete sich eine interdisziplinäre Paneldiskussion der zunehmenden Ambulantisierung in der kardiologischen Versorgung. Vertreter aus Klinik und niedergelassenem Bereich diskutierten gemeinsam über aktuelle Entwicklungen, Schnittstellen und zukünftige Herausforderungen.
„Gerade bei kardiologischen Erkrankungen sind aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und der Austausch zwischen den verschiedenen Versorgungsbereichen entscheidend für eine optimale Behandlung. Veranstaltungen wie das Herner Update Kardiologie bieten die Möglichkeit, praxisrelevantes Wissen zu bündeln und gemeinsam weiterzuentwickeln“, erklärte Prof. Dr. Christian Ukena, Direktor der Medizinischen Klinik II – Kardiologie / Angiologie des Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum.







