Dr. Nina Neuendorff, Oberärztin der Klinik für Altersmedizin und Frührehabilitation des Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum, ist mit dem erstmals vergebenen Förderpreis der Max und Ingeburg Herz Stiftung ausgezeichnet worden. Die mit 70.000 Euro dotierte Auszeichnung unterstützt ihr Forschungsprojekt zur besseren Vorbereitung älterer Krebspatienten auf eine Operation. Ziel ist es, ihre körperliche Leistungsfähigkeit zu stärken und die Erholung nach dem Eingriff zu verbessern.
Sodbrennen, saures Aufstoßen oder ein Brennen hinter dem Brustbein: Viele Menschen kennen diese Beschwerden. Treten sie regelmäßig auf, können sie auf eine Refluxkrankheit hinweisen. Experten des Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum informierten am 13. Oktober 2026 in einer Online-Patientenveranstaltung über Ursachen, Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten.
Ein Unfall mit 23 Verletzten war das Szenario einer gemeinsamen MANV-Übung (Massenanfall von Verletzten oder Erkrankten) auf dem Gelände des Chemiewerks der INEOS-Gruppe in Herne. Feuerwehr, Rettungsdienst und Medizinstudierende der Ruhr-Universität Bochum trainierten dabei die Abläufe bei einer komplexen Einsatzlage – von der ersten Versorgung bis zur Koordination der Rettungsmaßnahmen.
Wie gut arbeitet das Herz und wie zuverlässig schließen die Herzklappen? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigte sich die Fachveranstaltung „Workshop Advanced Echocardiography: Fokus auf linksventrikuläre Funktion und Mitralinsuffizienz“, die am 7. Oktober 2026 im Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum stattfand. Im Mittelpunkt standen moderne Verfahren der Echokardiographie, also der Ultraschalluntersuchung des Herzens. Neben aktuellen medizinischen Erkenntnissen konnten die Teilnehmer die Untersuchungsmethoden auch praktisch anwenden.
Nach dem Einsatz eines künstlichen Hüftgelenks sind eine wirksame Schmerztherapie und eine frühzeitige Mobilisation besonders wichtig. Genau hier setzt das Forschungsprojekt von Dr. Thomas Komanek, Leitender Arzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin des St. Anna Hospital Herne, an: Untersucht werden soll die sogenannte PENG-Blockade, ein noch relativ neues Verfahren der Regionalanästhesie. Dabei werden unter Ultraschallkontrolle gezielt kleine Nervenäste im Bereich des Hüftgelenks betäubt, wodurch die Schmerzweiterleitung vorübergehend unterbrochen wird. So sollen Schmerzen nach der Operation wirksam gelindert werden, ohne die Muskelkraft im Bein wesentlich zu beeinträchtigen. Dr. Komanek wurde nun dafür mit einem Forschungsstipendium für Regionalanästhesie 2026 der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) ausgezeichnet.