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13.05.2022

Aktuelle Erkenntnisse aus der Dysplasie-Einheit des Marien Hospital Herne

Prof. Dr. Clemens Tempfer, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe (l.) und Julia Hecken, Assistenzärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe (r.), informierten über aktuelle Verfahren in der Behandlung von Dysplasie.

Am Dienstag, dem 10. Mai 2022, lud Prof. Dr. Clemens Tempfer, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum, gemeinsam mit seinem Team zur virtuellen Fortbildungsveranstaltung ein. Die Experten informierten medizinisches Fachpublikum über moderne Diagnosemethoden und neueste Behandlungsverfahren bei Krebsvorstufen und gynäkologischen Krebserkrankungen.

Neue Therapiemöglichkeiten des Gebärmutterhalskrebs, Scheidenkrebs und deren Vorstufen, den sogenannten Dysplasien, sowie Fälle aus dem Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum und dem Praxisalltag der Teilnehmer: Mit diesen Inhalten informierten Mitarbeiter des Marien Hospital Herne medizinisches Fachpersonal über die aktuellen Erkenntnisse der Dysplasie-Einheit.

Ein Thema der Veranstaltung waren die Langzeitfolgen von Humanen Papillomaviren, kurz HPV, im Falle einer sogenannten High Risk Infektion. „Das HPV ist besonders bei jungen Frauen stark verbreitet und wird in der Regel nach einigen Monaten vom körpereigenen Immunsystem erfolgreich bekämpft. Gelingt dies jedoch nicht, können Zellveränderungen entstehen“ erklärt Prof. Dr. Clemens Tempfer. High Risk Infektionen lösen Gewebeveränderungen wie Dysplasien aus, aus denen sich dann über Jahre ein bösartiger Tumor entwickeln kann. Ein weiteres Thema der Fachveranstaltung waren neue Ansätze der Konisation in Abhängigkeit der Zyklusphasen. Bei einer Konisation wird vom Gebärmutterhals ein kegelförmiger Anteil herausgeschnitten. So können Gewebeveränderungen in diesem Bereich untersucht oder Krebs bzw. Dysplasien entfernt werden.

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