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16.04.2026

Experten des Marien Hospital Herne geben Update zu HPV-Impfung, Dysplasien und gynäkologischen Krebserkrankungen

Die Experten rund um Prof. Dr. Clemens Tempfer (rechts), Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Marien Hospital Herne, gaben ein Update zum Zervixkarzinom, Vulvakarzinom und Krebsvorstufen (Dysplasien).

Aktuelle Entwicklungen rund um Gebärmutterhalskrebs, Vulvakrebs und deren Vorstufen standen am Mittwoch, den 15. April 2026, im Mittelpunkt der digitalen Fachveranstaltung „Update Zervixkarzinom, Vulvakarzinom und Dysplasie – Impfung, Fälle, Daten“ der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum. Ärzte aus Klinik und Praxis erhielten einen Überblick über neue wissenschaftliche Erkenntnisse, aktuelle Studienergebnisse und praxisrelevante Fallbeispiele.

Im Fokus der Veranstaltung stand insbesondere die Rolle der HPV-Impfung bei der Prävention von Gebärmutterhalskrebs und anderen HPV-assoziierten Erkrankungen. Dafür stellten die Experten aktuelle Daten aus Deutschland sowie internationale Studien vor und diskutierten die Effekte von Impfprogrammen auf die Häufigkeit von Krebsvorstufen und bestimmten Tumorerkrankungen. Gleichzeitig tauschten sich die Experten über aktuelle Fragestellungen rund um die Impfung in verschiedenen Altersgruppen und deren möglichen Nutzen auch über das Impfalter von 30 Jahren hinaus aus.

Aktuelle Studienergebnisse zur HPV-Impfung und Fallbeispiele

Zudem wurden aktuelle Studien zur HPV-Impfung im Zusammenhang mit operativen Eingriffen vorgestellt. Diskutiert wurde unter anderem, inwieweit eine Impfung nach einer Konisation – einem Eingriff zur Entfernung von Gewebeveränderungen am Gebärmutterhals – das Risiko für erneute Zellveränderungen reduzieren kann. Ergänzend wurden klinische Fallbeispiele aus dem Alltag von Klinik und Praxis besprochen, um diagnostische Entscheidungen und therapeutische Strategien praxisnah zu beleuchten.

„Die Prävention und Behandlung von HPV-assoziierten Erkrankungen entwickelt sich kontinuierlich weiter. Neue Studien liefern uns wertvolle Hinweise, wie wir durch Impfprogramme, frühzeitige Diagnostik und individuell abgestimmte Therapiekonzepte das Risiko für Gebärmutterhalskrebs und andere Tumorerkrankungen weiter senken können“, so Prof. Dr. Clemens Tempfer, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum. Mit der Fachveranstaltung möchte die Klinik den fachlichen Austausch zwischen niedergelassenen Ärzten und Klinikmedizin stärken und aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse in die tägliche Versorgung von Patientinnen überführen.

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