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29.04.2026

Gebärmutterhalskrebs und Dysplasie: Online-Veranstaltung informiert über wirksame Prävention

Das Expertenteam der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Marien Hospital Herne rund um Klinikdirektor Prof. Dr. Clemens Tempfer informierte über Prävention, Früherkennung und die Bedeutung der HPV-Impfung bei Gebärmutterhalskrebs.

Wie lässt sich Gebärmutterhalskrebs wirksam vorbeugen? Welche Rolle spielt die HPV-Impfung und was ist auch für Frauen über 30 Jahren sinnvoll? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigte sich die Online-Patientinnenveranstaltung „Gebärmutterhalskrebs und Dysplasie vorbeugen: HPV-Impfung im Fokus“ der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum, die am Dienstag, den 28. April 2026 im stattfand. Die Experten informierten über aktuelle medizinische Erkenntnisse zur Prävention und Früherkennung.

Im Zentrum der Veranstaltung stand die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs und dessen Vorstufen, den sogenannten Dysplasien. Der Hauptrisikofaktor dafür sind Infektionen mit Humanen Papillomviren (HPV). Die Experten erklärten, wie diese HPV-Infektionen zur Entwicklung von Zellveränderungen führen können und warum diese häufig lange unbemerkt bleiben. In Deutschland gehören Gebärmutterhalskrebs und seine Vorstufen zu den häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen.

HPV-Impfung als wirksame Prävention
Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf der HPV-Impfung als wirksame Maßnahme zur Krebsprävention. Neben ihrer Schutzwirkung wurden auch mögliche Nebenwirkungen sowie aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse thematisiert. „Die Impfung nicht nur für Jugendliche empfohlen wird, sondern auch für Erwachsene – insbesondere im Hinblick auf einen langfristigen Schutz vor HPV-bedingten Erkrankungen. Denn das Risiko für eine HPV-Infektion verschwindet nicht mit zunehmendem Alter“, so Prof. Dr. Clemens Tempfer, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Marien Hospital Herne.

Darüber hinaus griff die Veranstaltung zentrale Fragen aus dem Alltag vieler Patientinnen auf: Welche Rolle spielt die Impfung bei Frauen über 30 Jahren? Und welchen Einfluss hat sie auf die Fruchtbarkeit? Die Experten ordneten diese Themen auf Basis aktueller Studien ein und schafften so Orientierung für individuelle Entscheidungen. „Die HPV-Impfung ist eine der wirksamsten Maßnahmen zur Vorbeugung von Gebärmutterhalskrebs. Umso wichtiger ist eine verständliche Aufklärung, die Patientinnen Sicherheit bei ihrer Entscheidung gibt“, betonte Prof. Tempfer.

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